Durch intuitive Kreativität unser Selbstwirksamkeit stärken
Ostern, 3.- 6. April 26 / Sornetan, Jura
Was wir im Moment kollektiv erleben, sind nicht nur technologische oder wirtschaftliche Veränderungen – es sind Bewusstseinsverschiebungen. Die Gegenwart fordert uns auf, alte Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen. Und viele von uns spüren: Mit den Werkzeugen von gestern lassen sich die Fragen von heute nicht mehr beantworten.
Oft versuchen wir, Neues zu schaffen, indem wir alte Konzepte nur leicht umverpacken. Doch wirklich Neues entsteht nicht im bloßen Denken. Es entsteht dort, wo wir bereit sind, uns von tieferen Ebenen unseres Bewusstseins informieren zu lassen – dort, wo wir in echten Kontakt mit uns selbst kommen.
Genau hier liegt für mich der Kern von Selbstwirksamkeit in unserer Zeit. Nicht Selbstwirksamkeit im Sinne von „ich funktioniere besser“, sondern im Sinne von: Ich bin in Kontakt mit mir. Ich spüre, was in mir lebendig ist. Und ich kann daraus handeln.
Intuitive Kreativität spielt dabei eine Schlüsselrolle. Sie ist kein Problemlösungswerkzeug des Verstandes, sondern ein Erfahrungsraum. Ein Raum, in dem wir Ziele, Erwartungen und Leistungsansprüche loslassen dürfen. Ein Raum, in dem wir uns auf das Nicht-Wissen einlassen – und genau dadurch Zugang zu inneren Wirkkräften bekommen, die sonst verborgen bleiben.
Wenn wir kreativ tätig sind auf diese intuitive Weise, können sich auch Dinge zeigen, die wir lange übergangen haben: alte Wunden, innere Spannungen, ungelebte Bedürfnisse. Nicht, um „bearbeitet“ oder bewertet zu werden, sondern um gesehen zu werden. Und allein dieses Gesehen-Werden kann bereits transformierend sein.
Gestalterisches Handeln wird so zu einem Akt der Selbstverbindung. Wir erleben: Ich kann etwas ausdrücken, auch ohne es vorher zu verstehen. Ich kann etwas formen, ohne zu wissen, wohin es führt. Und genau darin liegt eine zutiefst heilsame Erfahrung von Selbstwirksamkeit.
In einer Zeit, in der viele Menschen Angst vor der Zukunft haben – vor KI, vor Arbeitsplatzverlust, vor Kontrollverlust – ist diese Form von Selbstwirksamkeit essenziell. Denn Optimismus entsteht nicht durch äußere Sicherheit, sondern durch innere Verankerung. Durch die Erfahrung: Ich habe Zugang zu mir. Ich kann mich orientieren. Ich kann reagieren. Ich bin nicht ausgeliefert.
Ein Raum wie das OsterLab lädt genau dazu ein: kreative Selbstwirksamkeit zu erfahren, die eigenen Bedürfnisse feiner wahrzunehmen und dem eigenen Leben Schritt für Schritt eine Form zu geben, die stimmiger und wahrhaftiger ist. Nicht durch Konzepte, sondern durch Erleben. Nicht durch Kontrolle, sondern durch Kontakt.




